Payment News KW 7 11.02.2019, 13:00 Uhr

Billie bringt Factoring-Lösung für B2B-Händler

Die Payment-News der Woche: Billie bietet Factoring-Lösung für B2B-Händler an / Amazon Checkout ist rechtswidrig / Paypal-Investoren stecken 100 Mio. Euro in das Start-up Raisin / Übersicht über Ratenkauf-Lösungen
(Quelle: shutterstock.com/mirtmirt)
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News

Billie bietet Factoring-Lösung für B2B-Händler an: Das Berliner Start-up Billie will B2B-Händlern die Vorfinanzierung offener Rechnungen erleichtern. Dafür kauft Billie den Händlern ihre offenen Forderungen gegen einen Abschlag der Kaufsumme ab (Factoring). Der Händler erhält sein Geld sofort – egal wann der Kunde tatsächlich zahlt, verspricht Billie. Das Outsourcing der Forderungsfinanzierung soll den Händler 1,5 bis 2,5 Prozent des Transaktionsvolumens kosten. >>> Handelsblatt.com 
Amazon Checkout ist rechtswidrig: Der Checkout-Prozess von Amazon erfüllt die Anforderungen an die "Unmittelbarkeit" von Produktinformationen im Rahmen des Kaufvorgangs nicht immer. Das Verlinken zu der genauen Produktbeschreibung in der Bestellübersicht reiche nicht aus, urteilte das Oberlandesgericht München. Es hat damit die Berufung Amazons gegen ein ähnliches Urteil des Landgerichts München zurückgewiesen. Das Urteil wird als richtungsweisend für den ganzen Online-Handel gewertet. >>> Onlinehaendler-News.de
Paypal-Investoren stecken 100 Millionen Euro in das Start-up Raisin: Investoren um den US-Zahldienst Paypal haben 100 Millionen Euro in Berliner Start-up Raisin gesteckt. Raisin betreibt den Festgeld- und Tagesgeldvermittler Weltsparen. Die Finanzierung für das deutsche Finanz-Start-up ist eine der größten der vergangenen Jahre. Das Unternehmen will das Kapital zur Expansion im Ausland und für neue Produkte nutzen. >>> Internetworld.de 
Vier Payment-Trends für 2019:  Zu den Entwicklungen, die die Payment-Branche in diesem Jahr prägen werden, sollen neben Mobile Payment auch lokale und Omnichannel-geeignete Zahlungsverfahren gehören. Außerdem wird sich die Konsolidierung im Markt durch Fusionen und Übernahmen forstsetzen, prognostiziert der Zahlungsdienstleister PPro. >>> Internetworld.de  
Übersicht über Ratenkauf-Lösungen: Können Online-Shopper ihre Wunschprodukte auf Raten bezahlen, kann dies den Umsatz des Händlers deutlich steigern. Diverse Payment-Dienstleister sind mit entsprechenden Angeboten für den Online-Handel im Markt vertreten. Eine Übersicht über sechs dieser Lösungen hat Contentmanager.de zusammengestellt. >>> Contentmanager.de 
Blockchain-Hype flaut ab: Das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" hat seine diesjährige Liste der 50 innovativsten Fintechs vorgesellt. Von den Blockchain-Start-ups des Vorjahres  - oftmals Anbieter von Kryptowährungen - sind nur noch fünf vertreten. Mit insgesamt zwölf Unternehmen sind in diesem Jahr Payment-Anbieter wie beispielsweise der internationale Überweisungs-Service Transferwise deutlich besser bewertet. >>> Internetworld.de
Banken unterliegen im Streit um Geheimhaltungspflicht von PIN und TAN: Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat entschieden, dass die von den Banken und Sparkassen bis Januar 2018 vorgeschriebene Geheimhaltungspflicht von PIN und TAN kartellrechtswidrig ist. Der Streit entzündete sich an dem Bezahlverfahren Sofort, bei dem der Nutzer PIN und TAN seines Online-Bankings außerhalb der Banken-Website eingibt. Durch die europäische Zahlungsdiensterichtlinie PSD II sind die Banken zwar mittlerweile verpflichtet, ihre Schnittstellen für Dritte zu öffnen, aber sie dürfen nach wie vor entscheiden, wo der Kunde seine PIN und TAN eingibt. Die endgültige Klärung dieser Frage  wird wohl erst in einigen Jahren durch den Bundesgerichtshof erfolgen. >>> IT-Finanzmagazin.de 

Kurz notiert

  • Die Direktbank 1822direkt bietet Google Pay ab Frühjahr 2019 an. >>> mehr
  • Paypal UK befürchtet durch den Brexit keinen Einbruch des grenzüberschreitenden Online-Handels in Großbritannien. >>> mehr
  • Wirecard führt bei der baltischen Luxus-Kaufhauskette Stockmann die chinesischen Mobile-Payment-Lösung Alipay ein. >>> mehr 

Schon gewusst...?

Die Gesichter der FinTech Branche: Katharina Lüth. Sie ist Head of Europe bei Raisin, dem Anbieter der Tages- und Festgeld-Plattform Weltsparen - und würde gerne einmal einen Tag bei dem kenianischen Mobile-Payment-Unternehmen Mpesa arbeiten. Von Fintechs kann man sich den Mut abschauen, neue Dinge auszuprobieren und die Fähigkeit, auf Kundenbedürfnisse zu reagieren, sagt sie. >>> PaymentandBanking.com



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