E-Commerce-Trends 15.03.19 15.03.2019, 08:00 Uhr

Zalando stellt ZLabels ein

Zalando stellt  zum 1. April die Eigenmarken-Tochter ZLabels ein, Limango steigert seinen Umsatz um 20 Prozent, Amazon launcht die erste Kosmetikmarke aus dem Accelerator-Programm und JD.com startet einen Elektronik-Store auf Google Express.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
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- NEWS -


Zalando stellt Eigenmarken-Tochter ein: Zalando stellt  zum 1. April die Eigenmarken-Tochter ZLabels ein, um eine ergänzende Strategie mit seinen Partnermarken zu verfolgen. Insgesamt 550 Mitarbeiter sind betroffen. Ab dem Frühjahr/Sommer 2020 werden sich die elf Eigenmarken von Zalando auf Basics konzentrieren und mit einem fokussierten Sortiment an Schuhen und Accessoires in die Fashion-Store-Sparte des Unternehmens integriert. >>> Fashion Network
Limango steigert Umsatz um 20 Prozent: Im Geschäftsjahr 2018/19 konnte der Family-Shopping-Spezialist Limango seinen Umsatz um 20 Prozent auf 229 Millionen Euro steigern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete Limango 1,2 Millionen aktive Kunden, 900.000 davon allein aus Deutschland und Österreich. >>> Onlinehändler News 
Neue Einkaufsleiterin für myToys.de: Die Otto-Tochter myToys.de bekommt eine neue Einkaufschefin für den gleichnamigen Sub-Shop. So übernimmt Martina Baier ab sofort bei dem Multishop-Unternehmen aus Berlin die Einkaufsleitung für die Händler-Marke myToys.de von Matthias Weidinger, der myToys.de auf eigenen Wunsch verlässt. >>> Neuhandeln 

- INTERNATIONAL -

Amazon startet erste Kosmetikmarke aus Accelerator-Programm: Amazon bringt mit Fast Beauty Company die erste Kosmetik-Marke aus seinem Accelerator-Programm auf seinen Marktplatz. Kunden können die Produkte nur dort kaufen. >>> Amazon Watchblog 
JD.com startet Elektronik-Store auf Google Express: Unter dem Namen "Joybuy" hat der chinesische Onlinehändler JD.com einen Store auf Google Express gelauncht. Verkauft werden dort unter anderem Elektronik-Artikel wie zum Beispiel Handys. >>> Tamebay 
Walmart-Manager geht zu E-Commerce-Einhorn in Korea: Jay Jorgensen, ehemals "Global Chief Ethics and Compliance Officer" bei Walmart wechselt zu Coupang. Coupang ist der größte E-Commerce Player Koreas. >>> Tech Crunch 
Rakuten TV expandiert in 30 Länder: Mit Rakuten TV bietet der japanische Online-Konzern einen eigenen Video-Streamingdienst an. Dieser soll in diesem Jahr nun stark ausgebaut werden: Wie das Unternehmen erklärt, will es ab Sommer 2019 in 30 weitere Märkte expandieren. Bisher ist der Dienst in zwölf Ländern verfügbar, darunter auch Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich. >>> Onlinehändler News 
Uber soll Milliarden-Finanzspritze bekommen: Uber erhält offenbar dringend benötigtes Geld: Laut einem Medienbericht plant unter anderem Softbank in dessen selbstfahrende Fahrzeugeinheit zu investieren. >>> Handelsblatt (für Abonnenten) 

- BACKGROUND -

INTERNET WORLD EXPO kommt 2020 mit Anker-Event: Die INTERNET WORLD EXPO, die Leitmesse für Retail, hat auch 2019 wieder Rekorde aufgestellt. Daneben wurde viel Neues angekündigt: Im kommenden Jahr wird rund um die EXPO die "Commerce Week Munich" als Anker-Event stattfinden. >>> Internet World Business 
Lesara - wie kam es zum Aus? Vor wenigen Tagen schloss das einst sehr erfolgreiche Berliner Unternehmen Lesara seinen Onlineshop und steht nun endgültig vor dem Aus. Wie konnte es so schnell dazu kommen? Fashion United hat die Entwicklungen der letzten Jahre nachgezeichnet. >>> Fashion United 
Volle Kraft rückwärts beim Onlinehandel mit Elektronik: Mit zentral geführten Online Shops begannen die CE-Verbundgruppen E-Commerce-Ambitionen zu zeigen. Doch nun ist bei EP, Euronics und Expert wieder alles beim Alten. >>> Internet World Business 
Onlinehandel mit Marihuana nimmt Fahrt auf: Seit Kanada im Oktober 2018 den Handel mit Marihuana legalisiert hat und auch einige US-Staaten den Handel mit der Droge zu medizinischen Zwecken erlauben, steigen in den USA die Verkäufe. Allerdings ist in den USA der Versand mit der Post verboten. >>> Practical Ecommerce 

- ZAHL DES TAGES -

Fast 35.000 illegale Restaurants entdeckten die chinesischen Behörden bei diversen Online-Lieferdiensten. Die Lokale hatten entweder gar keine oder eine gefälschte Lizenz. >>> CNET 



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