E-Commerce-Trends 11.09.2019, 07:49 Uhr

Aldi liefert jetzt auch im Norden

Aldi liefert jetzt auch im Norden, Amazon steigt in den Zeitschriftenverkauf ein, die Otto Group braucht einen neuen Multichannel-Vorstand, Groupify lässt sich von Pinduoduo inspirieren und Jack Ma hat einen Nachfolger gefunden.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
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- NEWS -

Aldi liefert jetzt auch im Norden: Der 2017 von Aldi Süd gestartete Service "Aldi liefert" ist jetzt auch bei der Discount-Schwester verfügbar. Aldi Nord bietet über einen Online-Shop die Möglichkeit an, Ware zu bestellen und zu bezahlen. >>>Pressemitteilung
Amazon steigt in den Zeitschriftenverkauf ein: Über Amazon kann man sich künftig einzelne Ausgaben von Zeitschriften bestellen - nicht als E-Paper, sondern tatsächlich in gedruckter Form. Möglich macht es eine Kooperation mit dem Pressegrossisten PVN. >>>DWDL.de
Die Otto Group braucht einen neuen Multichannel-Vorstand: Sven Seidel verlässt den Hamburger Handelsriesen und kehrt der Branche den Rücken: Nach nur anderthalb Jahren soll es den ehemaligen Lidl-Chef nach Mannheim ziehen, wo er der neue Chef des Pharmariesen Phoenix wird. >>>manager magazin
Groupify lässt sich von Pinduoduo inspirieren: Nie mehr alleine online shoppen, das ist das Ziel der Social-Commerce-Plattform Groupify. Sie bringt Shopping-Fans über einen Social Layer zusammen. Eine knapp dreistellige Zahl an Shops nutzt den Service, darunter Otto, Wormland und Baur. "Lead digital" hat mit dem Gründer über die Idee zu Groupify, Social Commerce und daraus entstehende Marketingvorteile für Unternehmen gesprochen. >>>LEAD
Wer ist eigentlich Shein Fashion: Der chinesische Modeversender hat sich heimlich in das Top-100-Ranking der größten deutschen Online-Shops von EHI und Statista geschlichen. Doch was macht das Unternehmen genau? Jochen Krisch von Exciting Commerce hat sich auf Spurensuche begeben - und nutzt dies zum Anlass, einmal mehr davor zu warnen, dass die Chinesen im deutschen Mobile Commerce an Bedeutung gewinnen. >>>Exciting Commerce
So funktioniert Zahnriemen24.de: Michael Ebner-Seibold hat vor zehn Jahren mit dem Onlinehandel von Zahnriemen begonnen. Heute erzielt das reine E-Commerce-Unternehmen fast zwei Millionen Euro Jahresumsatz und beschäftigt zwölf Mitarbeiter. Sein Ratschlag an andere Händler: Denkt nicht an Industrie 4.0. Schon Web 1.0 ist noch immer eine Herausforderung. >>>Badische-Zeitung.de
Marktplatz für Co-Location: Datacenters.com will Unternehmen, die Co-Location Services benötigen, einen Online-Marktplatz bieten. Transparenz in der Preisgestaltung sei auf der E-Commerce-Plattform inklusive, so der Anbieter. >>>Datacenter-Insider.de

- INTERNATIONAL -

Das ist der Nachfolger von Jack Ma: Zhang Yong hat 2009 für die Alibaba-Tochter Taobao den "Singles' Day" erfunden. 2018 brachte der dem chinesischen E-Commerce-Riesen in 24 Stunden 31 Milliarden Dollar Umsatz ein. Jetzt soll Zhang Yong Jack Ma an die Spitze des Verwaltungsrats nachfolgen - und nichts weniger als den E-Commerce neu erfinden. Derweil tuschelt man in Peking, dass der Alibaba-Gründer nicht ganz freiwillig abtrat, sondern der Führungsriege der Kommunistischen Partei missfiel. >>>Handelsblatt.com
Was wird aus Vögele Shoes: Vergangene Woche verkündete der Schweizer Schuhhändler, dass der Onlineshop aufgrund veränderter Logistikprozesse temporär vom Netz genommen beziehungsweise die Kauffunktion deaktiviert werde. Jetzt verdichten sich die Hinweise, dass der Onlineshop in die internationale Plattform von eschuhe integriert wird, die zur polnischen CCC gehört, die im Frühling 2018 Vögele Shoes übernommen hat. >>>Carpathia-Blog
Apple personalisiert die Apple Watch: Mit dem "Apple Watch Studie" hat der Apfelkonzern ein Tool entwickelt, über das sich Kunden ihre neue Smartwatch selbst konfigurieren können. Das heißt: Sie können Case und Band individuell zusammenstellen. Insgesamt sollen so "über 1.000" verschiedene Styles möglich sein. >>>TechCrunch

- BACKGROUND -

Handel ist mit der Qualität seiner Kundendaten unzufrieden: 39 Prozent der Händler beklagen die mangelnde Qualität ihrer Kundendaten, zeigt eine Studie von Uniserv, die ganz zufälligerweise Software für das Kundendatenmanagement anbietet. Mehr als jeder dritte Umfrageteilnehmer ergreift jedoch keine Maßnahmen, um diese zu verbessern. Die Gründe: Fehlende Kapazitäten und mangelnde Prioritätensetzung. >>>ibusiness.de
Der deutsche Handel bleibt offline: Zwei von drei Einzelhändlern in Deutschland verzichten noch immer auf den Verkauf ihrer Produkte im Internet, ermittelte der HDE im Rahmen einer Branchenumfrage unter 850 Branchenvertretern in Deutschland. Bei den Offline-Verkäufern geht es den Angaben zufolge unter anderem um Lebensmittelhändler, Klamottenläden und Spezialisten wie Juweliere, die aus Versicherungsgründen keine Pakete verschicken. >>>Fashion United
In Zukunft E-Food? Der Lebensmittelmarkt ist eine der letzten analogen Bastionen des Handels – jetzt ist er womöglich reif für den digitalen Wandel. Noch nie waren so viele Wettbewerber am Start. Was können Sie? Was leisten Sie? Wo stehen sie in Zukunft? Unser Whitepaper "E-Food" schaut auf den Markt, auf Platzhirsche und die Newcomer. >>>Etailment.de
Das wilde Geschäft ausländischer Online-Casinos in Deutschland: Ausländische Betreiber beherrschen den deutschen Markt für Online-Glücksspiele. Sie zahlen kaum Steuern in Deutschland und stellen ein Einfallstor für Geldwäscher dar. Dennoch toleriert der Staat das Geschäft. Warum? >>>Spiegel.de

- ZAHL DES TAGES -

Um 23 Uhr abends ist für deutsche Männer die bevorzugte Zeit zum Online-Shoppen. Frauen begeben sich schon um 17.00 Uhr auf den virtuellen Einkaufsbummel, zeigen Zahlen der Mode-Suchmaschine Lyst. Ihren Erhebungen zufolge liegt der durchschnittliche Warenkorb für Mode bei stolzen 234 Euro. Das ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Zalando meldet hier ganz andere Werte. >>>Business Insider

- GEHÖRT -

"Unternehmen betrachten einen hochwertigen Kundenservice als wichtigen Bestandteil ihrer E-Commerce-Strategie. Allerdings erschweren die sich ständig ändernden Kundenerwartungen den Aufbau passgenauer E-Commerce-Angebote und die Errichtung der geforderten neuen Lieferketten. Das macht die vollständige Umsetzung der Strategie zur Herausforderung. Lieferketten müssen nämlich kontinuierlich an die neuen Geschäftsmodelle, technische Anforderungen und Serviceerwartungen der Kunden angepasst werden, um bestehende Kunden zu binden und neue Kunden gewinnen zu können."
Nabil Malouli, Global E-Commerce Product Lead bei DHL Supply Chain, erinnert Online-Händler daran, dass man die Customer Experience nicht nur verbessert, indem man das Frontend im Webshop optimiert. >>>Technischerhandel.com



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